Restfeuchte und Belegreife ermitteln

Restfeuchte und Belegreife ermitteln

Die Restfeuchte ist ein wichtiger Indikator zur Prüfung der Belegreife. Die Belegreife definiert , wann das Belegen mit Parkett oder Fliesen möglich ist und wird dabei maßgeblich vom Feuchtigkeitsgehalt beeinflusst.

Ein Boden ist definitionsgemäß belegreif, wenn die Gleichgewichtsfeuchte und die Nennfestigkeit erreicht sind. Die Gleichgewichtsfeuchte ist der Zustand, bei dem der Feuchtigkeitsgehalt des Estrichs mit dem der umgebenden Luft ausgeglichen ist.

Warum trocknet Estrich unterschiedlich lang ?

Die Erreichung der Gleichgewichtsfeuchte im Estrich ist u.a. von der

  • der Estrichdicke
  • der Temperatur und
  • dem Wassergehalt der umgebenden Luft der sog. rel. Luftfeuchtigkeit

abhängig. Diese Faktoren können von Standort zu Standort und Baustelle zu Baustelle stark variieren. Die Trocknungsphase kann durch diese Faktoren maßgeblich verlängert aber auch verkürzt werden. Eine Messung ist daher zwingend erforderlich, um Folgeschäden oder Ablöseerscheinungen zu verhindern.

Wichtiger Hinweis:

Für die Prüfung ist der Bodenleger vor Ort zuständig, der sowohl den Feuchtigkeitsgehalt im Boden als auch im Raum ermittelt.

 

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